August 2015 playlist.



1. Ein housiger Track von L.B. Dub Corp, der auf der Berghain 07 EP auf Ostgut Ton erschienen ist.

2. Soul Dynamic von dem Berliner Ruede Hagelstein darf momentan in keinem DJ Set fehlen. Mein Favorit im Kater!

3. Magit Cacoon hat vor ein paar Wochen im Kater ein feines Set für alle Sinne kredenzt. Dieses Scheibchen ist mir hängen geblieben.

4. Abends/nachts mit dem Auto cruisen und Walking Boots aufdrehen. Ein ziemlich kitschiger Track- bleibt aber im Kopf.

5. Julio Bashmore aus Bristol hat soeben sein Debütalbum Knockin' Boots auf Broadwalk released und das klingt erfrischend euphorisch. Der Brite produziert herrlich unkomplizierte House-Tracks, die positiv und Vocal-lastig sind, ohne dabei zu sehr in den kommerziellen Pop-House zu driften. Bitte mehr davon auf den Tanzflächen der Republik! Warum muss es immer kompliziert, düster und funktional sein, wenn es auch auch mal einfach geht. 

6. Augen schließen und den Trip genießen! Many people are experimenting with the drug ecstasy. I heard you say once that a lie is sweet in the beginning and bitter in the end, and truth is bitter in the beginning, and sweet in the end“.

7. Der Soundtrack für den Sommer. Leicht, folkig und popig, so klingt Yellow Raincots von I Have A Tribe im Frank Wiedemann Remix.

8. Spätestens seit dem Resident Advisor im September 2014 Giegling zum Label des Monats kürte, ist Giegling in aller Munde. Der Sound lässt sich nur schwer in Worte fassen, deshalb lässt man die Musik einfach für sich selbst sprechen. Die aktuelle Ausgabe des Giegling Podcasts kommt von DJ Metatron aka Traumprinz.

9. Die verflixte Neun. Fluffiger gute Laune Sound aus Manchester! Waiting von Hidden Spheres auf Distant Hawaii.

Mai 2015 playlist.


1. Dirk Sid Enos neuster Release auf DantzeMorgens In Odonien, klingt wie tagsüber im Zeitlupentempo zu träumen.

2. Litauen ist nicht gerade für seine elektronische Musikszene bekannt, aber Ten Walls kennt, spätestens seit seiner Gotham EP auf Innervisions, jeder. Mit Sparta auf Boso beweist Marijus Adomaitis wieder einmal ein Händchen für den dramatischen und triumphalen Sound.

3. Für die ewigen Zuspätkommer: Kollektiv Turmstrasse mit Sorry I'm Late auf Diynamic.

4. Manchmal müssen es die Neunziger sein: Warmdue Project mit King of My Castle.

5. „A perfect piece of new romatic dance music“- besser hätte man wohl die Debüt EP Tuff Times von Mosey auf dem amerikanischen Label Future Times nicht in Worte fassen können.

6. Chicago vibes reloaded mit Child von George Fitzgerald auf Aus Music.

7. Fasikas Double Clutch im Georgi Barrel Remix klingt schwül und ein bisschen lethargisch, so wie ein Sommertag auf der Liege klingen sollte.

8. Eine Hymne für die „sisters from different misters“. Tiger Stripes Sisters läuft momentan rauf und runter, von rechts nach links, in Clubs und Podcast. Diese Hook... !

9. Floorplans Never Grow Old  katapultiert sich ins Ekstatische, ja fast schon Spirituelle. Erschienen ist das Stück bereits 2014 auf M-Plant. 

new in: Malaika Raiss Soft Ice necklace


I SCREAM FOR ICE CREAM.

Nachdem Malaika Raiss letztes Jahr mit der Dino-Kette einen Must-have kreierte, versüßt uns die Designerin diesen Frühling mit verschiedenen anderen Modellen. Have a look: hier und hier!
photo taken by me

April 2015 playlist.




1. Die erste Playlist im neuen Jahr ist bestückt mit einigen alten Kamellen, wie z.B. Dense & Pikas Colt. Erschienen ist die gleichnamige LP bereits im Dezember 2013 auf Hotflush, doch leider scheint das gute Stück völlig an mir vorbeigegangen zu sein. 

2. Lee Van Dowskis Track 050504 hat sich nach dem Release in diesem Januar auf mobilee records zur Club-Hymne etabliert.

3. Shivum Sharmas Flicker klingt wie nicht von dieser Welt. Sphärisch, melancholisch und ein bisschen traurig.

4. DJ Kozes Remix von Mount Kimbies Made To Stray ist ein Klassiker und floriert noch immer so schön in den Ohren, wie beim ersten Mal hören.

5. Wenn aus der Samstagnacht ein Sonntagmorgen oder -nachmittag wird, sich die Wolken leicht wölben und die Vögel bereits den Frühling verkündigen und man es dann endlich nach einem Tanzmarathon nach Hause schafft, dann klingt das wie Looped von Kiasmos

6. Keinemusik ist ein Label/Kollektiv aus dem Berliner Wedding, dass sich mit seinen Releases von den anderen Hitfabrikanten der Hauptstadt abhebt. Alles klingt ein bisschen frischer, innovativer und ungezwungen lässiger, so auch Rampas neuster Streich Good Times Roll.

7. Oliver Koletzki hat sich mit seiner neu erschienen LP Iyewaye wieder auf die raueren Töne konzentriert, nachdem das letzte Album eher wie Kaugummi-Pop klang. Weiter so!

8. Der Hang zu Melancholie findet seine Entfaltung auf Christian Löfflers neuesten Release York. Leicht und seicht plätschert der Track vor sich hin.

9. Auf zwei musikalische Highlights darf man sich dieses Jahr freuen, nämlich auf das kommende Florence & The Machine Album How Big How Blue How Beautiful und Jamie XX Debütalbum. Seit geraumer Zeit nun schwirrt St Jude von Florence and The Machine im Netz und macht Lust auf mehr. Erscheinen wird die Platte am 2. Juni.

10. Und zu guter Letzt ein älteres Scheibchen von Nina Kraviz aus dem Jahr 2012.

Moritz Bar


Bars gibt es in Berlin wie Sand am Meer und jeder meint die Beste zu kennen. Warum gerade die Moritz Bar in Berlin-Wedding (benannt übrigens nach einem Hamster) der vermeintlich beste Schuppen für einen Feierabend-Drink oder zwei oder drei ist, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Und genau das ist es ja, was eine gute Bar ausmacht: man geht hin, ohne wirklich zu wissen warum man eigentlich (verdammt) jeden Abend an dem selben Ort landet. Vermutlich ist es der morbide Trash-Charme und die herzliche Art der zwei Barbetreiber, die das Moritz von den "fancy-pancy" Bars in den anderen Teilen der Stadt abhebt. Außerdem wird doch seit 10 Jahren geträllert der Wedding sei im Kommen, also, vite, vite, ab in in die Moritz Bar!

Moritz Bar, Adolfstr. 17, 13347 Berlin

photo via moritzbar.com

Dezember 2014 playlist.


1. The Break Up von dem niederländischen DJ-Duo Detroit Swindle wurde bereits 2013 auf deren Label Heist Recordings released, doch dieses Jahr liefert Max Graef einen passenden Remix nach. You stole my love, you stole my love...


2. Im the a-z of slang Video vom i-D Magazin entdeckt und sofort verliebt: Ain't Gonna Lie von Deadboy. 

3. Der Sound für ein After-Weihnachtsbraten-Tänzchen: Dejected  von Astin im Sidney Charles Remix.

4. Jeder Liebhaber der elektronischen Tanzmusik sollte sich den Film Eden anschauen, der den Aufstieg der französischen House-Szene zeigt. Hinterher sind Daft Punk, Frankie Knuckles und Stardust wieder ganz oben auf der Wiedergabeliste.

5. Mädchen-House von Curses & DKDS Feat. SYF im Shiba San Remix.


6. Wenn Lara Stone und Lily McMenamy vor der Kamera stehen und Theo Wenner das Ganze auch noch filmt, dann kommt vermutlich das schönste Musikvideo des Jahres bei raus. Weight of Love von The Black Keys ist eine Ode an die 70er.



photo via tumblr

Caudalie Eau de Beauté


Das Eau De Beauté von Caudalie ist meine Entdeckung des Jahres. Angeblich soll das Wässerchen die Gesichtszüge glätten, die Poren verfeinern und mir die Ausstrahlung einer Kleopatra verleihen. Ob da etwas dran ist, sei dahingestellt, aber diesen herrlich, erfrischenden Duft möchte ich nicht mehr missen. Weintrauben, Orangenblüte, Rosen, Melisse und Rosmarin verbinden sich zu einer sehr intensiven Duftkombination, die sicher nicht jedermanns Sache ist. Am besten sprüht man sich etwas auf die Handinnenflächen und inhaliert für ein paar Sekunden die Mixtur, um schließlich den Rest seicht mit den Fingerspitzen ins Gesicht zu klopfen. Chapeau Caudalie, ich bin ein großer Fan!

photo taken by me

November 2014 playlist.



1. Musikalisch bin ich diesen November im Jahr 2012 hängen geblieben, nämlich bei Robosonics Dancefloor Klassiker Worst Love.

2. Missing Love von The Mekanism aka Damien Roussel ist von der Playlist nicht mehr wegzudenken. Der Pariser legt mit seinem neusten Remix von Kiwi's Mayfly, released auf Needwant, ein feines Scheibchen nach.

3. Tumblr soll ja angeblich sowas von 2008 sein. Alles Schmarrn! Ebenda habe ich die Band Glass Animals aus Oxford entdeckt und die klingen alles andere als nach der englischen Hochburg für Lehre und Forschung (Nichts gegen Oxford. Ich liebe Oxford.). Ein bisschen sexy, eine Prise psychedelisch und fast schon tropisch könnte man den Sound der vier Jungs beschreiben. Am besten sofort das ganze Album Zaba anhören!

4. Shadow Child & Doorly haben auf Polydor einen wunderbaren Oldschool Track released. Piano Weapon- der Name ist Programm.

5. Traumprinz bastelt einfach herrlich, leichte und atmosphärische House-Musik. Say or Do läuft momentan in Dauerschleife.

6. Ein Closing-Set von L'amitie aus dem geliebten Katerholzig. Ein Nostalgie-Tänzchen in ehren, kann niemand verwehren.

7. Und zu guter Letzt noch ein Release auf Dantze. Makes Me ist die musikalische Symbiose zwischen Erica Dee aus Kanada und Used aus Berlin und die hat's in sich. 


photo via tumblr.com